Bieler Tagblatt 01.12.10Sponsor-Absage lag im Ermessen des Rektors Für den Regierungsrat war die Intervention des Bieler
Gymer-Rektors angemessen. Dieser war gegen einen christlichen Sponsor
eingeschritten.
Journal du Jura 01.12.10HEURE DES QUESTIONS AU GRAND CONSEIL(...) Le député évangélique Ruedi Lôffel a rappelé pour sa part que des élèves du Gymnase du, Seeland de Bienne ont récemment été chargés d'organiser une manifestation pour mettre en pratique ce qu'ils avaient appris en cours de marketing. Ils avaient obtenu le parrainage d'une marque de confection biennoise, «Blessed». Or, parce que ladite marque se prévaut d'une origine chrétienne, la direction du gymnase a interdit aux élèves d'accepter son soutien. Quid? s'interrogeait forcément le politicien évangélique. Eh bien, selon Bernhard Pulver, la direction n'a fait que respecter la Constitution cantonale, qui stipule que l'école se doit d'être absolument neutre d'un point de vue politique ou confessionnel. Le rectorat de l'établissement avait donc toutes les compétences pour prendre cette décision. (...)
Langenthaler Tagblatt 01.12.10 / FragestundePulver will Meldepflicht für dubiose Lehrer(...) Mit dem Auftrittsverbot eines Sponsors mit religiösem Hintergrund an einem Schüleranlass habe die Schulleitung des Seeland-Gymnasiums Biel lediglich seinen Ermessensspielraum genutzt. «Das Sponsoring an einer öffentlichen Schule ist stets eine delikate Sache. Gemäss der Kantonsverfassung muss der Unterricht politisch und konfessionell neutral sein», sagte Pulver zuhanden des Fragestellers Ruedi Löffel (EVP/Münchenbuchsee). (...)
20 Minuten 24.11.10Biel: Politisches Nachspiel wegen Eklat an SchuleBERN. Ein Eklat am Bieler Seelandgymnasium zieht ein politisches Nachspiel mit sich: Ein Rektor hatte seinen Schülern untersagt, die junge Bieler Kleider- und Lifestylemarke Blessed als Sponsor für ein Schulfest zu berücksichtigen. Das Label habe einen christlichen Hintergrund und seine Schule wolle nichts mit einer religiösen Verbindung, egal welcher Richtung, zu tun haben. Mit dieser Haltung hat der Rektor aber EVP-Grossrat Ruedi Löffel aufgeschreckt. Löffel wendet sich nun vertrauensvoll an die Kantonsregierung und fragt, was denn «die Risiken und Nebenwirkungen» von Blessed als Sponsor seien. Bieler Tagblatt 23.11.10Absage an christlichen Sponsor erregt Politiker EVP-Grossrat Ruedi Löffel hat wenig
Verständnis für die Intervention des Bieler Gymer-Rektors. Er
will daher wissen, wie sich der Regierungsrat dazu stellt.
Bieler Tagblatt 19.11.10 / LeserbriefeUnverständlicher Entscheid Wie schwer heute die Sponsorensuche ist, sieht man beim Tennisturnier
in Basel, das sich intensiv um einen neuen Sponsor bemüht. Wie viel
schwieriger muss es für Gymnasiasten sein, die versuchen, einen Event
auf die Beine zu stellen? Unverständlich, dass der Rektor den Gymnasiasten
einen Strich durch die Rechnung macht. Besonders deshalb, weil es sich
bei «Blessed» um ein Kleiderlabel mit christlichen Werten
und nicht um eine Kirche handelt. Die Schweiz ist christlich geprägt,
wie lange noch?
Bieler Tagblatt 05.11.10Kein Segen für christlichen Sponsor pam. Simon Georg versteht die Welt nicht mehr. «Das darf ja wohl
nicht wahr sein», sagt der Chef des Kleider- und Snowboardladens
«Blessed» in Biel. Georg hatte sich bereiterklärt, einen
Event von Schülern des Seeland Gymnasiums zu sponsoren. Doch dann
erreicht ihn die Meldung: Rektor Leonhard Cadetg hat entschieden, dass
«Blessed» den Anlass nicht unterstützen darf, weil der
Laden einen christlichen Hintergrund hat. |